Narrebloos Prinz Max Mannheim Feudenheim
Die Geschichte der Narrebloos Prinz Max Mannheim Feudenheim

Seit 1953 veranstaltet die katholische Pfarrgemeinde St. Peter und Paul, Mannheim Feudenheim, alljährlich ihre Närrischen Sitzungen. Beginnend mit einer Sitzung im katholischen Gemeindehaus „Prinz Max“ 1953 und anschließend 5 Jahre im Gasthaus „zum goldenen Stern“ (infolge der Belegung des Gemeindehauses mit Flüchtlingen), erweiterte sich das Veranstaltungsangebot im „Prinz Max“ bis zum Jahr 1983 auf bis zu 6 Närrische Sitzungen pro Jahr. Die anfänglichen Sitzungsprogramme waren hauptsächlich das Werk der Herren Hermann Sander, Heinrich Rüschen und Robert Hensle, die unter starkem persönlichem Einsatz die Programmpunkte aus allen Schichten der Pfarrgemeinde zusammentrugen.Einen Elferrat im heutigen Sinne gab es bis 1970 noch nicht.

Außer dem langjährigen Präsidenten Heinrich Rüschen, der zeitweilig in der zweiten Hälfte des Programms durch die Präsidentin Marianne Weber unterstützt wurde, bildete der damalige Elferrat mehr oder weniger die Kulisse zum närrischen Geschehen, zusammengestellt aus bekannten oder aktiven Herren aus dem Pfarrgeschehen. Im Laufe der Jahre stieß zu dem oben genannten Gremium auch Gustav Heller hinzu.

Obwohl man immer wieder meinte, diese Veranstaltungen einer bestimmten Gruppierung der Pfarrei zuschreiben zu müssen, blieb man dem Grundsatz treu, alles unter dem gemeinsamen Namen der Pfarrei St. Peter und Paul laufen zu lassen, zumal jede Gruppierung der Gemeinde in den Programmen vertreten war.

Aus dem Kreis der Mitstreiter sind seit 1953 bis zum heutigen Tag ununterbrochen nur Kurt Sander und nach zeitweiligem Ausflug in andere fastnachtliche Gefilde Gerhard Hitter aktiv tätig. Diese beiden waren es auch, die es sich 1970 zur Aufgabe machten, diese auf wenigen Schultern lagernde Verantwortung für die Veranstaltungen auf einen größeren Kreis von Mitwirkenden auszudehnen. Kurt Sander und Gerhard Hitter bewiesen einen glänzenden Weitblick, in dem sie schon rechtzeitig an die Zukunft gedacht haben und „die jüngere Generation“ aus den Reihen der Aktiven für den Elferrat rekrutiert haben. Mehr und mehr waren sie bemüht die Verantwortung auf jüngere Schultern zu legen.

Im November 1996 wurde Thomas Frank durch die amtierenden Elferräte zum Präsidenten gewählt. In der Sitzung des Jahres 1997 erfolgte die offizielle Amtsübergabe. Ein Jahr später kam Rolf Banschbach als „Vize“ hinzu. So konnte Thomas Frank im Jubiläumsjahr 2007 auch auf ein kleines Jubiläum zurückblicken; leitet er doch zum 11ten Mal die Sitzungen der Narrebloos. Der begonnene Generationenwechsel wird sinnvoll weitergeführt.

Es ist gelungen, „Alt und Jung“ zu vereinen und die Erfahrung der „Alten“ mit dem Elan der „Jungen“ zu verbinden. Der Erfolg in den zurückliegenden Jahren zeigt, dass dieses Vorgehen nicht so schlecht gewesen sein kann.